32-Kanaltechnik für MRT

Am Deutschen Herzzentrum Berlin wurde ein MRT-Gerät mit einer 32-Kanaltechnik erweitert. Das ermöglicht mit bis zu 20 Bildern pro Sekunde eine ultra-schnelle Diagnose.

Die Magnetresonanz-Tomographie (MRT) wird bereits seit Jahren bei der Diagnostik anderer Erkrankungen vor allem bei der Behandlung von Erwachsenen eingesetzt. Bei herzkranken Kindern ist diese Technik noch relativ neu, aber gerade hier von übergeordnetem Interesse. Gerade Kinder mit einem angeborenen Herzfehler profitieren von der schonenden Untersuchung (MRT kommt ohne Röntgenstrahlen aus) und der präzisen Bildgebung sogar vom schlagenden Herzen.
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Im Deutschen Herzzentrum Berlin wurde ein dort vorhandenes MRT-Gerät mit einer besonderen 32-Kanaltechnik aufgerüstet. Dabei handelt es sich um eine technische Neuerung, die Messsignale nicht wie bisher mit 16, sondern mit 32 Spulenelementen senden und empfangen kann. Damit können pro Zeiteinheit mehr Signalinformationen gesammelt und die räumliche und/oder zeitliche Auflösung der MRT-Aufnahme entsprechend gesteigert werden. Damit ist die Voraussetzung geschaffen für eine ultra-schnelle MRT-Bildgebung, mit der in Echtzeit 20 Bilder pro Sekunde bei unverändert guter Bildqualität erstellt werden können.
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Die verbesserte Echtzeitbildgebung der ultra-schnellen MRT-Methode ist besonders bei Kindern uns Säuglingen von großer Bedeutung. Pathologische Veränderungen am Herzen können so viel genauer erfasst und beobachtet werden als bislang möglich.

Unter diesen verbesserten technischen Bedingungen werden drei wissenschaftliche Studien durchgeführt, die die Fördergemeinschaft mit Spendengeldern unterstützt.

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icon Projektskizze_Kanaltechnik_Berlin.pdf

Dateityp: pdf, 310.2 KB, Erstellt: 15.08.08, 1075 downloads

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