Eine neue Herzklappe für Jan

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Jan fehlte bei seiner Geburt eine Herzklappe. Eine Operation rettete ihn, doch da die Ersatzklappen bislang noch nicht mitwachsen, muss Jan noch mehrfach operiert werden.

Der 18. August 2009 war ein ganz besonderer Tag für den kleinen Jan: Sein erster Schultag, auf den er sich so gefreut hatte. Dass er wie seine Altersgenossen mit sechs Jahren würde eingeschult werden können, war jedoch lange Zeit nicht klar. Denn Jan hat einen schweren angeborenen Herzfehler, ihm fehlt eine Herzklappe. Anfang März 2003 war er zwei Tage nach seiner Geburt aufgrund eines Verdachts der Geburtshelfer am Bonner Marienhospital ins Deutsche Kinderherzzentrum Sankt Augustin eingeliefert worden. Dort konnte man ihm nach einigen Komplikationen mit dem Einsetzen einer tierischen Herzklappe helfen.

Die arbeitete in seinem kleinen Körper so gut, dass Jan später sogar einen Ganztags-Kindergarten besuchen konnte. Tierische Ersatzklappen haben jedoch genau wie mechanische ein Riesen-Problem: Sie wachsen nicht mit. Und so musste sich Jan im April dieses Jahres erneut einer sehr belastenden Operation unterziehen, bei dem ihm eine größere Rinderklappe eingesetzt wurde. Und auch diese Ersatzklappe wird nicht die letzte sein, die Jan erhält. Spätestens in fünf bis sechs Jahren muss er sich die nächstgrößere Klappe einsetzen lassen – wieder verbunden mit einer belastenden Operation, die die Zahl der 17 Vollnarkosen, die der kleine Kerl in seinem kurzen Leben bereits hinter sich gebracht hat, weiter erhöht.

Abhilfe könnte eine mitwachsende Herzklappe aus körpereigenem Material schaffen. Etwa 600 Kinder wie der kleine Jan bräuchten jährlich in Deutschland solche Klappen. Grund genug für die Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e. V., die Entwicklung mitwachsender Herzklappen bereits seit 2003 und bis heute mit über einer Million Euro zu finanzieren. So arbeiten dank der Unterstützung unserer Spender Forscher-Teams in Aachen, Berlin und Hannover daran, über menschliche Ersatzklappen künftig die heute noch notwendigen Mehrfachoperationen zu vermeiden.

Bitte helfen auch Sie uns mit Ihrer Spende dabei, die Entwicklung mitwachsender Herzklappen aus körpereigenem Material voranzubringen und so einen neuen, schonenderen medizinischen Standard für die kleinen Herzpatienten zu schaffen. Zum Beispiel mit einer Online-Spende, komfortabel und natürlich mit SSL-verschlüsselter Übermittlung Ihrer Bankdaten. Oder auf dem herkömmlichen Weg per Banküberweisung auf das Konto 23 230 bei der Bank im Bistum Essen, Bankleitzahl 360 602 95, Stichwort „Herzklappen“. Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns herzlich, auch und gerade im Namen der kleinen Herzpatienten!

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